Schulberatungsangebote an unserer Schule

"Beratungslehrer", "Schulpsychologen" , Jugendsozialarbeiter an Schulen" und der "Mobile Sonderpädagogische Dienst" (MSD) sind wichtige Personen, um bei Problemen Hilfestellung zu geben. Vor der Kontaktaufnahme mit diesen Personen sollte ein ausführliches Beratungsgespräch mit dem Klassleiter/der Klassleiterin geführt werden. 

Lese-Rechtschreib-Störung

 

Mit Beginn des Schuljahres 2016/17 wurden die Bestimmungen hinsichtlich der Teilleistungsstörung Lese-Rechtschreib-Störung geändert.

 

Entsprechend Art. 52 Abs. 5 des BayEuG und § 31 - 36 BaySchO gilt:

 

  • Begrifflich wird nunmehr gesprochen von Lesestörung, Rechtschreibstörung, Lese-Rechtschreib-Störung.
    Andere Begriffe wie Legasthenie, Lese-Rechtschreibschwäche usw. sind überkommen.
  • Die Schulleitung ist bei Nachteilsausgleich (z.B. Zeitzugabe bei Leseproben) oder Notenschutz (z.B. keine Benotung bei Rechtschreibproben) zuständig.
    Die Schulleitung erstellt einen Bescheid nach einem schriftlichen Antrag der Eltern und einer schulpsychologischen Stellungnahme.
    Eine Diagnose durch einen Kinder- und Jugendpsychiater ist möglich, jedoch nicht mehr notwendig.
  • Bei der Diagnose "Rechtschreibstörung" werden nach wie vor Nachteilsausgleich und Notenschutz gewährt.
  • Bei der Diagnose Lesestörung muss das Leseverständnis als Grundkompetenz schulischen Deutschunterrichts künftig bewertet werden (NEU!).
    Auf die Bewertung des Vorlesens darf verzichtet werden (NEU!).
    Beim Lesen sind Zeitzuschlag, vergrößerte Texte, usw. im Sinne eines Nachteilsausgleich nach wie vor in allen Fächern möglich.
    Das Vorlesen von Aufgaben ist in allen Fächern möglich, nicht jedoch bei Leseproben (NEU!).

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Braum (Schulpsychologin), Frau Lorenz (Beratungslehrerin), Herrn Schmid (Schulleiter) oder an eine der Klassleiterinnen.