Schulgarten AG

Die Schulgartensaison hat begonnen!

Endlich ist es soweit: Die Kinder der Schulgarten-AG können wieder in ihrem Garten arbeiten. Das langanhaltende schlechte Wetter und die nicht gerade warmen Temperaturen ließen bisher keine Aktionen im Garten zu. Nun starteten die AG-Kinder der Klassen 1a, 1b, 2a und 2b mit ihren Vorbereitungen für das Gartenjahr. Gemeinsam mit dem Stadtgärtner Herrn Ditterich beschnitten die Kinder Bäume und Sträucher. Es wurde Gemüse angesät und die Blumentöpfchen wurden ins Gewächshaus gestellt. Die Beete wurden vom Unkraut befreit und das Erdbeerbeet wurde für neue Pflanzen hergerichtet. Viele kleine Hände hatten viel zu tun. Jetzt kann wieder jede Woche im Schulgarten geschafft werden. Im Sommer können dann die Früchte der geleisteten Arbeit genossen werden.

April 2018

 Das neue Schulgartenjahr hat begonnen!

 

Endlich ist es wieder so weit: Die Gartensaison hat wieder begonnen. Die Kinder von der Schulgarten-AG ernteten mit Hilfe eines Schülervaters die selbst angebauten Kartoffeln. Die Ernte konnte sich sehen lassen. Selbst die in einem Eimer gelegte Kartoffel hatte sich erheblich vermehrt. Mit der neuen Bewässerungsanlage, die die Schule vom Gartenbauverein geschenkt bekommen hat, lässt sich das neuen Gartenjahr hoffnungsvoll und mit viel Tatendrang beginnen.

 

In der nächsten Woche ernteten die Kinder von der Grabenschule alle Sonnenblumen und legten diese für die Vögel ins Hochbeet. In den Blumentöpfen fanden die Kinder Würmer und Maden. Danach wurde das Unkraut in den Beeten bekämpft. Alle alte Erde muss herausgeschaufelt werden, damit im Frühjahr die Beete neu angelegt werden können.

 

 

Kartoffelbuddelaktion und Kürbisernte

 

Die Kinder der Klasse 1a waren der Einladung von der Stadtgärtnerei und dem Stadtteilmanager gefolgt und zur Kartoffel- und Kürbisernte an die VG gekommen. Zusammen mit den Kindergärten aus Gerolzhofen wurden unzählige Kartoffeln ausgegraben und Kürbisse gestapelt. Allen Kindern hat es riesigen Spaß gemacht. Jeder hatte ein Eimerchen oder eine Tüte voll Kartoffeln mit zum Nachhause nehmen. Es hat niemanden etwas ausgemacht, dass er dreckig wurde. Die Freude an der Ernte überwog. Herr Ditterich brachte noch am gleichen Tag große und kleine Kürbisse an die Schule. Sie waren für die Kinder für den Transport zu schwer. Nun sollen diese bei einem Kürbisfest verwertet und gestaltet werden. Gestärkt hatten sich die Kinder mit sehr leckeren Kartoffel-brötchen, Äpfeln und Getränken. Auch bekam die Klasse 1a eine Urkunde über diese tolle Aktion.

Die Geschichte vom Kartoffelkönig

Es war einmal eine große Kiste Kartoffeln. Die stand den Winter über im

Keller der Großmutter im alten Haus. Ich kann euch sagen, prachtvolle

Kartoffeln waren darin, eine noch dicker als die andere!

Eines Tages aber, da rief es aus der Kartoffelkiste: "Ich will nicht geschält

werden! Ich will nicht gekocht werden! Und gegessen werden will ich

schon gar nicht!  Denn: Ich bin der große Kartoffelkönig!

Und das ist auch wahr gewesen! Denn mitten in der Kartoffelkiste lag der

Kartoffelkönig. Der war so groß wie zwölf andere große Kartoffeln

zusammen.

Gerade als der Kartoffelkönig das gesagt hatte, kam die Großmutter mit der

Brille in den Keller. Denn sie wollte ein Körbchen Kartoffeln holen. Die

wollte sie schälen und zu Mittag kochen. Auch den Kartoffelkönig legte sie

in ihr Körbchen und sagte: "Oh, das ist aber eine dicke Kartoffel!"

Als die Großmutter dann mit dem Körbchen aus dem Keller kam und über

den Hof ging, da sprang der Kartoffelkönig, hops, aus dem Körbchen.

Vers des Kartoffelkönigs:

Rumpel di pumpel und boller di bum,

so rollt der Kartoffelkönig herum!

Rumpel di pumpel und boller di behn,

Kartoffelkönig bleibt jetzt steh`n!

Schaut stolz im ganzen Land umher.

Ja, König sein, gefällt ihm sehr!!!

 

Und der große Kartoffelkönig rollte so

geschwind durch den Hof davon, dass die

Großmutter ihn nicht einholen konnte.

"Ach", sagte sie, "ich will die dicke

Kartoffel nur laufen lassen. Vielleicht

finden sie ein paar hungrige Kaninchen 

und essen sich daran satt.

 

Der Kartoffelkönig aber rollte immer weiter.

Zuerst begegnete ihm der Igel Stachelfell.

Der sagte: "Halt, dicke Kartoffel, warte ein Weilchen! Ich will dich zum

Frühstück essen." "Nein!", sagte der Kartoffelkönig. "Großmutter mit der

Brille hat mich nicht gefangen. Und du, Igel Stachelfell, kriegst mich auch

nicht!"

 

Und 1, 2, 3 rollte der Kartoffelkönig weiter, bis in den Wald hinein.

Dort begegnete ihm das Wildschwein Grunznickel.

"Halt, prachtvolle dicke Kartoffel!", rief es. "Warte ein Weilchen! Ich will

dich geschwind essen." Nein!", sagte der Kartoffelkönig. "Großmutter mit

der Brille hat mich nicht gefangen. Igel Stachelfell, hat mich nicht

gefangen! Und du, Wildschwein Grunznickel, kriegst mich auch nicht!"

 

Und 1, 2, 3 rollte der Kartoffelkönig weiter durch den Wald.

Da begegnete ihm der Hase Langohr.

"Halt, du schöne, dicke Kartoffel! Warte ein Weilchen! Ich will dich

aufessen." Nein!", sagte der Kartoffelkönig. "Großmutter mit der Brille hat

mich nicht gefangen. Igel Stachelfell, hat mich nicht gefangen. Wildschwein

Grunznickel hat mich nicht gefangen. Und du, Hase Langohr, kriegst mich

auch nicht!"

 

Und 1, 2, 3 rollte der Kartoffelkönig weiter durch den Wald.

Da begegnete ihm die Hexe Tannenmütterchen.

Sie sagte: "Halt, warte ein Weilchen! Ich will dich aufessen." Nein!", sagte

der Kartoffelkönig. "Großmutter mit der Brille hat mich nicht gefangen. Igel

Stachelfell, hat mich nicht gefangen. Und du, Wildschwein Grunznickel,

hast mich nicht gefangen. Hase Langohr hat mich nicht gefangen. Und du,

Hexe Tannenmütterchen, kriegst mich auch nicht!"

Und 1, 2, 3 rollte der Kartoffelkönig weiter.

 

Da begegneten ihm zwei Kinder. Die hatten großen Hunger und sagten:

 

"Ach, was läuft denn da für eine dicke Kartoffel! Wenn wir die zu Hause

 

hätten, könnte Mutter sie für uns kochen!"

 

Als der Kartoffelkönig das hörte, da rollte er nicht mehr weiter. Hops,

 

sprang er schnell den Kindern ins Körbchen.

 

So gingen die Kinder nach Haus und aßen sich am großen, dicken

 

Kartoffelkönig satt:

 

                       des Mittags zu Haus und das Märchen ist aus!

 

Quelle: Wilhelm Matthießen "Das alte Haus"